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Favoriten - Belletristik

Unsere Favoriten

mehr Favoriten aus:
>> Krimi
>> Kinder- und Jugendbuch

Wir freuen uns Ihnen auf dieser Seite eine kleine Auswahl unserer Favoriten präsentieren zu können.
Viel Spaß mit den folgenden Buchtipps wünscht das Team von Ihrer Bücherstube!



Dörte Hansen
"Mittagsstunde"

Penguin 2018 € 22,00

Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.

 

Anne Gesthuysen
"Mädelsabend"

Kiepenheuer&Witsch 2018 € 22,00

Oma und Enkelin – zwei starke Frauen vom Niederrhein und die Frage: Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Leben?

Eine Ehe steht nach sechzig Jahren vor dem Aus – und eine junge Mutter ringt um eine Entscheidung, die nicht nur ihr Leben bestimmen wird. Ruth und Walter leben seit Ruths Sturz im Seniorenheim Burg Winnenthal. Walter möchte am liebsten sofort zurück nach Hause, die vielen lebenslustigen Witwen hier sind ihm unheimlich. Ruth hingegen genießt die Gesellschaft von Gleichgesinnten. Sie lauscht den Lebensgeschichten der anderen Frauen und singt endlich wieder im Chor. Keine zehn Pferde werden sie hier wegbringen. Als ihre Enkelin Sara, Mutter eines kleinen Sohnes, die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cambridge erhält und von ihrem Mann vor eine Entscheidung gestellt wird, sucht sie Rat bei Ruth. Geschickt verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von einem bewegten Frauenleben am Niederrhein, das den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die piefigen Fünfziger- und die wilden Siebzigerjahre bis in die Jetztzeit spannt. Von der Liebe und kuriosen Hochzeitsbräuchen, von Karnevalstraditionen und Anti-AKW-Treckerfahrten. Von den Herausforderungen einer Jahrzehnte währenden Ehe, von patriarchalen Machtstrukturen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Humorvoll, warmherzig und feinfühlig spürt sie der Frage nach, was zwei Menschen zusammenhält und welche Bedeutung Freiheit und Selbstverwirklichung haben. Eindrücklich zeigt sie, dass es keine einfachen Antworten gibt, nur individuelle Wege zum Glück.


 

Claudia Pineiro
"Der Privatsekretär"

Unionsverlag 2018 € 22,00
Aus dem Spanischen von Peter Kultzen

Smart, skrupellos und erfolgreich verlogen: Ein Thriller um die neue Politikergeneration.

Román Sabaté wundert sich über seinen rasanten Aufstieg in der aufstrebenden neuen Partei Pragma. Als persönlicher Assistent des charismatischen Parteichefs steht er im Zentrum der ausgeklügelten Kampagne, die unter Einsatz von Desinformation, Halbwahrheit und manipulierten Emotionen versucht, ihren Chef an die Macht zu bringen. Als er erkennt, welches Spiel mit ihm und dem Land getrieben wird, versucht er, sich und die junge Journalistin Valentina Sureda aus dem Netz der Lügen zu befreien – und löst damit ein politisches Erdbeben aus.




Maxim Biller
"Sechs Koffer"

Kiepenheuer & Witsch 2018 € 19,00

Eine berührende Familiengeschichte – und ein virtuoser literarischer Kriminalroman von großer politischer Aktualität.

In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. »Sechs Koffer« – die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich – ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Was hier auf wenig Raum gelingt, sucht seinesgleichen in der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs. »Sechs Koffer« ist ein Roman von herausragendem stilistischen Können, elegantem Witz und einer bemerkenswerten Liebe zu seinen Figuren: Literatur in Höchstform – und spannend wie ein Kriminalroman.



Christof Hein
"Verwirrnis"

Suhrkamp Verlag 2018 € 22,00

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Sie sind jung, genießen die Sommerferien, fahren mit dem Fahrrad die weite Strecke ans Meer, und reden stundenlang über Gott und die Welt. Sie sind glücklich, wenn sie zusammen sind, und das scheint ihnen alles zu sein, was sie brauchen. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Es sind die 1950er-Jahre, sie leben im katholischen Heiligenstadt, und für die Menschen um sie herum, besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, ist ihre Liebe eine Sünde. Käme ihre Beziehung ans Licht, könnten sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen – Friedeward studiert Germanistik, Wolfgang Musik –, finden sie dort eine Welt gefeierter Intellektueller, alles flirrt geradezu vor lebendigem Geist. Und sie lernen Jacqueline kennen, die ihnen gesteht, dass sie eine heimliche Beziehung zu einer Dozentin hat. Zu viert besuchen sie die legendären Vorlesungen im Hörsaal vierzig, gehen ins Theater, tauchen gemeinsam ein ins geistige Leben der Stadt.Und da reift in den drei Freunden der Plan: Wäre es nicht die perfekte ›Tarnung‹, wenn einer von ihnen Jacqueline zum Schein heiraten würde?

I
n seinem neuen Roman erzählt der große deutsche Chronist Christoph Hein bewegend von einer Liebe, die über Jahre hinweg allen Widrigkeiten trotzt – und zeichnet zugleich ein lebendiges Panorama deutschen Geisteslebens.






Michael Ondaatje
"Kriegslicht"

Hanser Verlag 2018 € 24,00

Wie viele Geheimnisse verträgt ein Leben? – Der neue Roman von Michael Ondaatje, dem Autor von „Der englische Patient“.

Nach Kriegsende wird der vierzehnjährige Nathaniel mit seiner Schwester Rachel von den Eltern in London zurückgelassen. Der geheimnisvolle „Falter", der sie in Obhut genommen hat, und dessen exzentrische Freunde kümmern sich fürsorglich um sie. Wer aber sind diese Menschen wirklich? Und was hat es zu bedeuten, dass die Mutter nach langem Schweigen aus dem Nichts wieder zurückkehrt? „Meine Sünden sind vielfältig", wiederholt sie, mehr gibt sie nicht preis. Als er erwachsen ist, beginnt Nathaniel die geheime Vergangenheit seiner Mutter als Spionin im Kalten Krieg aufzuspüren. Fünfundzwanzig Jahre nach dem „Englischen Patienten" hat Michael Ondaatje ein neues Meisterwerk geschrieben.


Jan Brokken
"Sibirische Sommer mit Dostojewski"

Kiepenheuer & Witsch 2018 € 22,00

Der Baron, der Dostojewski zum Autor machte: die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft.

Er war der Mann, der Dostojewski zum Autor machte: der baltische Baron Alexander von Wrangel. Der preisgekrönte niederländische Autor Jan Brokken erzählt von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen von Wrangel und Fjodor Michailowitsch Dostojewski, die in der Verbannung in Sibirien ihren Anfang nahm.

Alles beginnt im Jahr 1849, als der junge Militärkadett Alexander von Wrangel der Hinrichtung einiger Aufständischer beiwohnen soll, die buchstäblich in letzter Sekunde begnadigt und in die Verbannung nach Sibirien geschickt werden. Einer der Aufständischen ist Dostojewski, ein junger, vielversprechender Schriftsteller, den das Los der Verbannung und das damit verbundene Schreibverbot hart treffen. Im sibirischen Semipalatinsk kreuzen sich die Wege der beiden einige Jahre später wieder. Dostojewski nimmt die Freundschaft dankbar an, die ihm von Wrangel, der als junger Staatsanwalt nach Sibirien beordert wurde, anbietet. Im »Kosakengarten«, dem Sommerhaus, das von Wrangel für sich und den Dichter gemietet hat, verbringen die beiden viel Zeit mit Gesprächen und gemeinsamer Lektüre. Und sie tauschen sich intensiv über ihre jeweiligen unglücklichen Lieben zu zwei auf ihre Weise sehr starken Frauen aus. Mit der Rehabilitation Dostojewskis und seiner Begnadigung, an der von Wrangel maßgeblichen Anteil hat, endet die gemeinsame Zeit – und auch die enge Freundschaft der beiden.

Jan Brokken konnte für dieses einfühlsame Porträt einer außergewöhnlichen Freundschaft auf Originalbriefe zurückgreifen, die ihm die Nachkommen Alexander von Wrangels zur Verfügung gestellt haben und die bisher keiner breiteren Öffentlichkeit zugänglich waren.




Capus
"Königskinder"

Hanser Literatuverlag 2018 € 21,00

Der neue Roman von Alex Capus – seine schönste Liebesgeschichte seit „Léon und Louise“

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten.




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